Songtext
[Intro – leise, dunkle Trommeln]
Sie waren da,
als niemand meine Tränen sah.
Schwarze Flügel über mir,
hoch oben unter grauem Himmel.
Sie kannten meinen Weg,
lange bevor ich wusste,
wohin er mich führen würde.
Und während Menschen kamen und gingen…
blieben die Raben.
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[Strophe 1]
Ich ging durch viel zu kalte Nächte,
hab Wege ohne Licht gewählt.
Hab meine Hoffnung oft verloren
und trotzdem jeden Schritt gezählt.
Menschen kamen, Menschen gingen,
manche hinterließen tiefen Schmerz.
Sie nahmen Stücke meines Glaubens,
doch niemals ganz mein Herz.
Ich hab vertraut und wurd enttäuscht,
hab festgehalten, viel zu lang.
Und manches Mal war ich so müde,
dass selbst mein eigener Atem fremd mir klang.
Doch wenn ich meinen Blick erhob,
waren sie noch immer dort.
Zwei Schatten zwischen dunklen Wolken.
Als würden sie mir sagen:
„Geh weiter.“
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[Pre-Chorus]
Die Raben über mir
haben jeden meiner Wege gesehen.
Jeden falschen Menschen.
Jede Träne.
Jeden Abschied.
Jedes Mal,
wenn ich dachte, ich könnte nicht mehr.
Sie begleiteten mich trotzdem weiter.
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[Refrain]
Und die Raben ziehen über mir,
schon meinen ganzen Weg entlang.
Sie sahen mich fallen,
sie sahen mich weinen,
hörten meinen leisesten Kampf.
Und die Raben ziehen über mir,
durch jeden Winter, jede Nacht.
So viele wollten mich zerbrechen—
doch keiner hat es je geschafft.
Denn ich ging weiter,
auch ohne zu wissen, wohin.
Schritt für Schritt.
Jahr für Jahr.
Und wenn ich heute zurückblicke, weiß ich:
Ich bin noch immer hier.
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[Strophe 2]
Es gab Hände, die mich hielten,
nur um mich später loszulassen.
Es gab Worte voller Wärme,
hinter denen sich nur Kälte versteckte.
Ich habe Menschen hinterhergesehen,
die ich niemals gehen lassen wollte.
Bis ich verstand:
Nicht jeder, den mein Herz vermisst,
gehört auch auf meinen Weg.
Also lernte ich loszulassen.
Nicht weil es plötzlich weniger wehtat.
Sondern weil ich endlich begriff,
dass auch mein eigenes Leben weitergeht.
Und wieder kreisten hoch am Himmel
diese schwarzen Flügel über mir.
Als hätten sie all die Jahre gewusst:
Eines Tages findet sie zurück zu sich.
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[Refrain]
Und die Raben ziehen über mir,
schon meinen ganzen Weg entlang.
Sie sahen mich fallen,
sie sahen mich weinen,
hörten meinen leisesten Kampf.
Und die Raben ziehen über mir,
durch jeden Winter, jede Nacht.
So viele wollten mich zerbrechen—
doch keiner hat es je geschafft.
Ich trage, was gewesen ist.
Doch es trägt nicht länger mich.
Denn meine Vergangenheit
ist ein Teil meiner Geschichte—
aber sie entscheidet nicht,
wer ich morgen bin.
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[Bridge – ruhig, fast gesprochen]
Ihr habt mich gesehen.
Damals…
als ich am Boden lag.
Ihr wart über mir,
als Menschen gingen,
von denen ich glaubte,
sie würden für immer bleiben.
Ihr wart da,
als ich nachts allein geweint habe.
Als ich mich fragte,
wie oft ein Herz eigentlich brechen kann,
bevor nichts mehr davon übrig ist.
Und ihr wart da…
als ich zum ersten Mal
wieder aufstand.
[Trommelschlag]
Beim zweiten Mal.
[Trommelschlag]
Beim dritten Mal.
[Trommelschlag]
Und bei jedem verdammten Mal danach.
Ihr habt meinen ganzen Weg gesehen.
Also fliegt weiter.
Denn mein Weg ist noch nicht vorbei.
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[Musik baut sich auf]
Ich brauche keinen leichten Weg.
Ich brauche keine Versprechen mehr.
Wer neben mir gehen will,
soll bleiben.
Wer gehen will,
den halte ich nicht länger fest.
Denn ich habe gelernt:
Manchmal verliert man Menschen…
und findet dabei sich selbst.
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[Finaler Refrain – großer Frauenchor]
UND DIE RABEN ZIEHEN ÜBER MIR!
Wie sie es schon mein ganzes Leben tun.
Sie kennen jede meiner Wunden,
jeden Fehler, jeden Neubeginn.
UND DIE RABEN ZIEHEN ÜBER MIR!
Und diesmal schaue ich nicht zurück.
Denn alles, was mich brechen sollte,
hat mich bis hierher gebracht.
Ich bin gefallen!
UND STAND WIEDER AUF!
Ich wurde verletzt!
UND LERNTE ZU HEILEN!
Ich wurde verlassen!
UND GING TROTZDEM WEITER!
Ich habe verloren!
ABER NIEMALS MICH SELBST!
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[Outro – nur Stimme und entfernte Trommeln]
Und eines Tages,
wenn ich alt bin
und meinen letzten Weg gegangen bin…
werden vielleicht noch immer
zwei schwarze Schatten
über mir ihre Kreise ziehen.
Dieselben stillen Begleiter,
die alles gesehen haben.
Das Mädchen, das vertraute.
Die Frau, die zerbrach.
Die Seele, die heilte.
Und die Kriegerin,
die immer wieder aufstand.
Dann sollen die Raben meine Geschichte tragen.
Über Wälder.
Über Berge.
Bis weit hinter den Horizont.
Und sie sollen erzählen:
Sie hatte allen Grund aufzugeben.
Aber sie tat es nie.
Musikstil