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NARBEN AUS GOLD

Song generated By ✨Song.do

Song Cover
v5 Lite

@ Kab Jau

2026-10-04 07:08:08

Lyrics

[Intro – leise, fast geflüstert]

Ich hab den Sturm nicht gewählt.
Doch ich lernte, in ihm zu steh'n.

Ich hab die Narben nicht gewollt.
Doch heute muss ich sie nicht mehr verstecken.

Denn jede von ihnen erzählt…

Ich bin noch hier.

---

[Strophe 1]

Ich hab mein Herz so oft verschenkt
an Menschen, die es nicht verstanden.
Hab ihre Scherben aufgehoben
und mich dabei selbst geschnitten.

Ich blieb, obwohl ich gehen sollte,
hab verziehen, was mich zerbrach.
Und während ich für andere kämpfte,
lag meine eigne Seele wach.

Wie oft hab ich mich selbst gefragt:
„Warum bin ich niemals genug?“
Wie oft hab ich mich kleiner gemacht,
nur damit jemand anderes mich sucht?

Doch irgendwann, tief in der Stille,
als niemand mehr bei mir war,
hörte ich mein eigenes Herz noch schlagen.

Leise.

Aber da.

---

[Pre-Chorus]

Und ich begriff:

Ich brauche keine Hand,
die mich aus den Flammen zieht.

Denn tief unter all der Asche…

hat mein Feuer noch geglüht.

---

[Refrain]

Ich trag meine Narben wie Gold,
denn jede sagt mir, dass ich noch lebe.

Der Sturm hat mir so viel genommen,
doch niemals meinen Weg.

Ich trag meine Narben wie Gold.
Und wenn heute wieder der Himmel zerbricht,

dann lass ihn donnern.

Lass die Wellen kommen.

Denn brechen können sie mich nicht.

Ich war am Boden.

Ich war verloren.

Doch irgendwo tief in mir…

wurde aus dem Mädchen von damals
die Frau, die heute vor dir steht.

---

[Strophe 2]

Es gab Nächte ohne Morgen,
Tränen, die kein Mensch je sah.
Ich lächelte für alle anderen,
obwohl in mir nur Winter war.

Man hat Vertrauen mir genommen.
Man hat mit meinen Ängsten gespielt.
Und Menschen, die mich halten sollten,
waren die, durch die ich fiel.

Doch heute hasse ich mich nicht mehr
für die Frau, die damals blieb.

Sie wollte einfach nur geliebt werden.

Vielleicht ein bisschen zu sehr.

Und dafür schäm ich mich nicht.

Denn trotz allem, was geschehen ist,
hab ich mir eines nie nehmen lassen:

Die Fähigkeit zu lieben.

---

[Pre-Chorus – stärker]

Meine Vergangenheit ist kein Anker.

Meine Wunden sind keine Schande.

Und jeder, der mich fallen ließ,

hat mir gezeigt…

dass ich alleine stehen kann.

---

[Refrain – größer]

Ich trag meine Narben wie Gold,
denn jede sagt mir, dass ich noch lebe.

Der Sturm hat mir so viel genommen,
doch niemals meinen Weg.

Ich trag meine Narben wie Gold.

Und wenn heute wieder der Himmel zerbricht,

dann lass ihn donnern.

Lass die Wellen kommen.

Denn brechen können sie mich nicht.

Ich bin gefallen.

Hab geschrien.

Hab geweint.

Hab verloren.

Doch schaut mich heute an:

ICH BIN NOCH HIER.

---

[Bridge – nur Klavier / tiefe Trommeln]

Vielleicht werde ich nie wieder
die Frau sein, die ich einmal war.

Vielleicht ist das auch gut so.

Denn diese Frau
glaubte jedem „Ich liebe dich“.

Sie blieb,
wenn man sie schlecht behandelte.

Sie entschuldigte sich
für Wunden, die andere ihr zufügten.

Sie kämpfte um Menschen,
die längst aufgehört hatten,
um sie zu kämpfen.

[Pause]

Heute würde ich sie gern in den Arm nehmen.

Und ihr sagen:

„Du musst nicht mehr kämpfen,
damit jemand dich liebt.“

„Du musst nicht leiser werden,
damit jemand bei dir bleibt.“

„Und du musst dich niemals wieder verlieren,
nur damit du für jemand anderen genug bist.“

---

[Instrumental baut sich langsam auf]

Die Raben ziehen über mir.

Der Wind trägt meinen alten Namen fort.

Und irgendwo zwischen Meer und Himmel
lasse ich die Frau zurück,
die glaubte, sie wäre nichts wert.

---

[Finaler Refrain – voller Chor]

ICH TRAG MEINE NARBEN WIE GOLD!

Jede einzelne gehört zu mir!

Für jeden Menschen, der mich fallen ließ,
steh ich heute fester hier!

ICH TRAG MEINE NARBEN WIE GOLD!

Lasst den Himmel über mir erfrier'n!

Ich habe gelernt:

Stark zu sein bedeutet nicht,
niemals zu fallen.

Stark zu sein bedeutet,
immer wieder aufzustehen.

Also komm, Sturm!

ICH KENNE DICH SCHON!

Komm, Dunkelheit!

ICH WAR SCHON DORT!

Komm, Leben!

ICH HAB KEINE ANGST MEHR VOR DIR!

Denn was auch immer noch vor mir liegt—

ich weiß, was hinter mir liegt.

Und trotzdem…

schlägt dieses Herz noch.

---

[Outro – ganz leise]

Ich bin keine Frau ohne Narben.

Ich bin eine Frau,
die ihre Narben überlebt hat.

Der Sturm kennt meinen Namen.

Die Raben kennen meinen Weg.

Und wenn irgendwann meine Geschichte erzählt wird,

sollen sie nicht sagen:

„Sie hatte ein leichtes Leben.“

Sondern:

„Sie fiel.“

„Sie zerbrach.“

„Sie heilte.“

„Und sie stand wieder auf.“

Meine Narben…

sind aus Gold.

Style of Music

Female Vocals, Wikinger,